„Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen, dann, und erst dann werdet Ihr begreifen, dass man Geld nicht essen kann,“ist eine bekannte  Weissagung der Cree-Indianer mit dem in den 70er-Jahren auf die Umweltproblematik der amerikanischen und westdeutschen Umweltbewegung aufmerksam gemacht werden sollte. Es war Winona LaDuke, eine junge Frau der Anishinabe aus Minnesota, die unser aller Augen öffnete und erzählte, dass gut Dreiviertel des nordamerikanischen Urans aus dem Boden der indianischen Reservate stammte. Zwischen 1977 und 1979 schwoll die Anti-Atomkraft-Bewegung weiter an. Ob Kalkar oder Grohnde, Gorleben oder Wackersdorf - gegen alle neuen Atomprojekte erhob sich massiver Widerstand. Robert Jungk, der große Warner, schrieb das Buch vom „ Atomstaat“ und dessen struktureller Gewalt." Im September 1992 trafen sich in Salzburg auf dem WORLD URANIUM HEARING Menschen aller Erdteile und legten Zeugnis ab über die tägliche Bedrohung ihres Lebens, ihres Landes, ihrer Kultur durch den Abbau von Uran, den Tests von Atomwaffen, die Nutzung der Kernkraft und die Lagerung radioaktiven Mülls.

Der gesamte Beitrag von Claus Biegert ist hier zu finden.

Fundus zum Artikel "Die Indianer kommen"